Globale Etikettenmigration bei TDK Electronics AG – von BarTender zu SAP Standard

Globale Etikettenmigration: Von BarTender in den SAP-Standard

Wie eine internationale Produktionslandschaft ihre gewachsene Etikettenarchitektur konsolidiert — mit SAP ADS, SAP Interactive Forms by Adobe und Label2SAP als Migrationsbeschleuniger.

Bei TDK Electronics traf eine typische Ausgangslage großer Industrieunternehmen auf eine klare Zielarchitektur: Viele Etiketten, mehrere Werke, historisch gewachsene Vorlagen — und der Wunsch, Output-Prozesse im Rahmen der SAP-EWM-Einführung konsequent in den SAP-Standard zu überführen.

1.000+Etikettenformate erfolgreich migriert
0Produktionsunterbrechungen während der Migration
SAPADS / Interactive Forms statt externer Print-Server
STMSTransportierbare Formulare im SAP-Change-Prozess

Ausgangslage

Eine gewachsene Label-Landschaft trifft auf SAP EWM

In vielen Produktionsunternehmen entstehen Etiketten über Jahre hinweg dezentral: werksbezogene Layouts, lokale Anpassungen, unterschiedliche Barcode-Standards und proprietäre Formate. Genau diese Vielfalt macht spätere S/4HANA- und EWM-Programme aufwendig.

Die Herausforderung bestand nicht nur darin, einzelne BarTender-Vorlagen nachzubauen. Entscheidend war, die gesamte Etikettenlandschaft in eine SAP-native Architektur zu überführen — nachvollziehbar, transportierbar und langfristig wartbar.

Zielbild

Etiketten im SAP-Standard statt externer Sonderlösung

Das Ziel war eine klare Trennung von historischer Abhängigkeit und zukünftiger Governance: weg von proprietären BarTender-Dateien und Windows-Print-Servern, hin zu SAP ADS und SAP Interactive Forms by Adobe.

„Im Rahmen unserer SAP-EWM-Einführung wollten wir unsere Etikettenlösung konsequent im SAP-Standard umsetzen. Mit Unterstützung von 4IoT konnten wir die bestehende BarTender-Landschaft strukturiert ablösen.“TDK Electronics AG · Projektkontext SAP EWM
SAP ADSSAP Interactive FormsClean CoreSTMSEWM Output

Umsetzung

Automatisierte Migration statt manuellem Nachbau

Label2SAP analysierte die bestehenden Vorlagen, erkannte wiederkehrende Muster und überführte die relevanten Layout- und Datenbindungsinformationen in SAP-kompatible Formulare.

Besonders wichtig war die Harmonisierung: Schriften, Barcodes, Layoutlogiken und Varianten wurden nicht nur migriert, sondern für den SAP-Betrieb standardisiert. Das Ergebnis waren transportierbare Artefakte statt lokaler Dateien außerhalb der Governance.

Wirkung

Ein skalierbarer Standard für Werke, Länder und Releases

Nach der Migration liegen die Formulare im SAP-Kontrollbereich. Änderungen können über etablierte SAP-Prozesse versioniert, getestet und transportiert werden. Dadurch sinkt die Abhängigkeit von einzelnen Spezialisten und externen Print-Komponenten deutlich.

Für TDK Electronics wurde damit aus einer historisch gewachsenen Etikettenlandschaft ein SAP-nativer Bestandteil der EWM-Architektur.

Projektlogik

So wurde aus Komplexität ein kontrollierbarer Migrationspfad

01

Inventarisieren & klassifizieren

Vorlagen, Varianten, Feldbindungen und Barcode-Typen wurden strukturiert analysiert und in Migrationsgruppen überführt.

02

Automatisiert konvertieren

Bestehende BarTender-Strukturen wurden in XDP-Formulare für SAP ADS / SAP Interactive Forms by Adobe migriert.

03

Validieren & harmonisieren

Layouts, Fonts und Barcodes wurden geprüft, abgeglichen und für einen einheitlichen SAP-Betrieb standardisiert.

04

In SAP überführen

Die finalen Formulare wurden als SAP-native Artefakte in den Transport- und Change-Prozess eingebunden.

Ergebnisse

Was am Ende messbar anders war

1.000+

Etikettenformate wurden in eine SAP-native Formularlandschaft überführt.

0

Produktionsunterbrechungen während der Migration und Umstellung.

100%

Governance über SAP-Transportwesen statt lokaler Template-Pflege.

Nächster Schritt

Steht bei Ihnen auch eine BarTender-Ablösung an?

Wir prüfen anhand weniger Beispiel-Etiketten, welcher Migrationspfad für Ihre Landschaft sinnvoll ist — schneller Formatwechsel oder vollständige Architektur-Transformation.

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